Tempo 40 ist unüberlegt

von Peter Bruckhoff

Die Bündnis90/Grünen wollen künftig ein generelles Tempolimit von 40km/h auf dem Oberhausener Stadtgebiet im Stadtrat durchsetzen. Wieder wird von den Grünen ein Schnellschuss abgefeuert, der nicht realisierbar ist." Auf einigen Straßen ist es vielleicht umsetzbar, aber nicht generell. " sagt BOB Ratskandidat Ulrich Lütte
"Die Taktung des ÖPNV würde sich ändern, sodass Fahrgäste künftig noch länger auf Bus oder Bahn warten müssen und die Fahrerinnen und Fahrer längere Lenkzeiten pro Strecke haben. Ampelschaltungen müssen verändert werden, dass bedeutet der Rückstau an den Ampeln wächst. Es kommt zur zwangsläufiger Steigerung der Stickstoffbelastung, durch das ständige Anfahren." so Lütte weiter.

Den von den Grünen geforderten Schutzstreifen flächendeckend aufzutragen, entbehrt leider jeglicher technischen Umsetzbarkeit. Die wenigsten Straßen auf Oberhausener Stadtgebiet lassen es aus Platzgründen überhaupt zu. Die Grünen machen mal wieder den zweiten vor dem ersten Schritt.

Selbstverständlich sind Fahrradschutzstreifen wichtig. Aber um Unfälle mit öffnenden Fahrzeugtüren (Dooring-Unfälle) zu vermeiden, ist zusätzlich ein Sicherheitstrennstreifen erforderlich. BOB hatte sich kürzlich für einen Sicherheitstrennstreifen auf der Teutoburger Straße erfolgreich eingesetzt. Grund dafür war eine schlechte Planung durch die Stadtverwaltung. Das Dezernat wird geleitet von Sabine Lauxen (der Grünen).

"Im Rat der Stadt ist die Erstellung eines Mobilitätskonzeptes bereits 2018 beschlossen worden. Federführend war ebenfalls das Dezernat von Frau Lauxen. Auch nach einigen Arbeitskreisterminen wurde bis heute noch kein Konzept vorgelegt." sagt BOB Ratsmitglied Peter Bruckhoff

"Anstatt die Fertigstellung des Mobilitätskonzeptes mit einem konkreten Maßnahmenpaket zur intelligenten Verkehrswende mit Modal Split voranzutreiben, versuchen die Grünen nun mit Hauruck-Aktionen die Nutzer des ÖPNV, die Fußgänger und die Autofahrer gegen sich aufzubringen." ergänzt Bruckhoff.

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