BOB kritisiert fehlenden Radweg auf der Buschhausener Straße (L215)

von Peter Bruckhoff

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr führt aktuell eine grundhafte Sanierung der Buschhausener Straße (L215) durch. Die Maßnahmen begannen im Herbst 2019. In einer Pressemitteilung vom 23.10.2019 heißt es: „Straßen.NRW investiert in diese Gesamtmaßnahme rund 7,3 Millionen Euro aus Landesmitteln. Diese beinhaltet eine neue Fahrbahn samt Ausstattung (Entwässerung, Markierung und Lichtsignalanlagen), neue Radwege, neue Gehwege und den barrierefreien Ausbau an sämtlichen Querungen.“

Doch von einem durchgehenden Radweg in östlicher Richtung fehlt jede Spur.
Vollkommen unverständlich ist für das Bündnis Oberhausener Bürger dieser Fehler. „Alle Welt redet von Mobilitätswende und Modal Split, doch Straßen NRW spricht offensichtlich eine andere Sprache“ meint BOB Ratsmitglied Peter Bruckhoff. Da wird eine wichtige Ost/West Verbindung in Oberhausen aufwendig saniert, aus Steuermitteln natürlich, doch ein durchgehender Radweg in Richtung Alt-Oberhausen ist derzeit nicht zu erkennen.

Von Buschhausen kommend endet der Radweg plötzlich bei Hellweg. Auf dem bereits fertigen Teilstück zwischen der GMVA und der Katharinenstraße fehlt der Radweg in östlicher Richtung gänzlich. Hinter der Katharinenstraße bzw hinter der Unterführung beginnt der Radweg wieder.

Eine Haltestelle des ÖPNV befindet sich auf der GMVA Brücke. Diese Haltestelle ist fußläufig von der Katharinenstraße aus nicht zu erreichen, da kein Fußgängerweg vorhanden ist.

Das Bündnis Oberhausener Bürger fordert Straßen.NRW auf, die erforderlichen Nachbesserungen in diesem Teilstück vorzunehmen.

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