BOB fordert die Einrichtung einer Senioren Hotline

von Peter Bruckhoff

Das Bündnis Oberhausener Bürger setzt sich für die Bedürfnisse von älteren Menschen ein und hat auf der Seniorenmesse Anfang Oktober eine Befragung durchgeführt.

Die Befragung sollte die Zufriedenheit der Seniorinnen und Senioren in ihrem Wohnumfeld beleuchten. So wurde die Straßenbeleuchtung, die Präsenz von Seniorenberatungsstellen und auch die Sicherheit auf den Straßen bewertet. Knapp die Hälfte der befragten Menschen fühlen sich nicht sicher und trauen sich bei Dunkelheit gar nicht mehr auf die Straße. BOB steht auf dem Standpunkt, dass alle Bürger sich überall in unserer Stadt und zu jeder Zeit sicher fühlen müssen. Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben darf nicht durch das subjektive Sicherheitsempfinden ausgebremst werden. BOB fordert daher mehr Streifengänge in den Abendstunden durch Polizei und KOD in der dunklen Jahreszeit auf den Straßen und mehr Aufklärungsarbeit in den Medien über die tatsächliche Kriminalitätssituation in Oberhausen.

Beleuchtungssituation nicht zufriedenstellend

Erstaunliche 70% der Befragten waren mit der Beleuchtungssituation nicht zufrieden, obwohl der Energiespareffekt auf allgemeine Zustimmung trifft. Seit Jahren wird von der OGM nachgebessert, die Beschwerdeliste ist lang und umfasst über 330 Straßen in Oberhausen. Die Arbeiten sind immer noch nicht abgeschlossen und verschlingen sehr viel Geld für eine am Ende nicht zufriedenstellende Beleuchtungssituation auf zahlreichen Oberhausener Straßen. Das Sicherheitsempfinden wird gerade in der anstehenden dunklen Jahreszeit durch mäßige Beleuchtung nicht verbessert und besonders ältere Menschen gehen aus Angst bei diesem Licht nicht mehr auf die Straße.

Menschen gehen aus Angst nicht auf die Straße

Ebenfalls wurde der Bekanntheitsgrad von Seniorenberatungsstellen hinterfragt. Gut 90 % der Befragten wussten nicht, an wen sie sich bei Problemen beispielsweise bei der Alltagsbewältigung wenden können.

Es muss dringend eine Seniorenhotline installiert werden, um hier schnellstens Abhilfe zu schaffen. Alle Seniorinnen und Senioren (60plus) sollten durch persönliche Anschreiben über die Hotline informiert werden. BOB sieht hier absoluten Handlungsbedarf.

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