Augen auf

von Peter Bruckhoff

Vielerorts, insbesondere im Oberhausener Süden, kann man sogenannte „wilde Müllkippen“ entdecken. Bürgerinnen und Bürger können diese dann bei der Beschwerde Hotline der Stadt melden. Ein wichtiges Instrument im Kampf gegen den Dreck auf den Straßen, der so oft beklagt wird.

Doch stellt sich die Frage, ob nicht auch die Müllwerker der WBO verstärkt mit offenen Augen auf ihre tägliche Tour gehen und selbständig derartige Müllberge, wie auf dem Bild der Ausgabe vom 10. November zu erkennen ist, beseitigen.

Selbst wenn der Zeitdruck das Problem ist, lässt sich im Zeitalter der elektronischen Kommunikation doch schnell eine kurze Information über den Missstand an die Zentrale geben. Von Zuständigkeit darf hier keine Rede sein, denn Müll ist Müll. Und den gilt es nun mal zu beseitigen.

Es kann im Übrigen nicht angehen, dass erst das öffentliche Interesse geweckt werden muss, um derartige Drecksecken zu beseitigen. Es muss vielmehr auch zum Blickfeld eines jeden Müllwerkers gehören und man darf erwarten können, dass nicht nur Bürgerinnen und Bürger eine entsprechende Meldung an die WBO-Einsatzzentrale machen.

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